Es war eine empowernde Premiere

Es war mir eine Freude mit den fünf jungen FLINTA* Menschen zusammenzuarbeiten.  Es war eine Reise von zaghaften Politisierungsversuchen hin zu einer kraft- und lustvollen Erhebung der Stimme für sich und andere.
 
„Die stündige Aufführung kommt einem wie eine Ewigkeit vor und ist doch zu
rasch vorbei. Und es sind Worte und Sätze zu hören, die niemanden kaltlassen, die unter die Haut gehen, und zwar sehr. Und die Welt? Sie sieht nach
diesem Abend in der Tat etwas anders aus.“
BaZ
 
„Der Mut der Darstellerinnen ihre Erfahrungen vor dem voll besetzten Saal zuverhandeln, beeindruckt. So war der frenetische Schlussapplaus am Premierenabend sehr verdient.“ BZ

Wir erproben den Aufstand oder einfach nur das Wort zu erheben…

Wir leben hier und heute und sind doch verbunden mit der ganzen Welt und der langen Geschichte des Kampfes um Gerechtigkeit. Wir erheben unsere Stimmen für die vielen und kämpfen mit unvergesslichen Reden und erhobenen Fäusten. Wir werden Parolen ausprobieren, um Worte ringen und mit Blicken sprechen. Und wir werden es riskieren, uns um Kopf und Kragen zu reden. Versprochen!

Premiere: 25.11.23 um 20 Uhr im Jungen Theater Basel

Premiere: EIN FISCH WIRD NUR SO GROSS WIE SEIN AQUARIUM

Ich freue mich morgen nach längerem Tiefseetauchen unser Ipek-Aquarium für Zuschauende zu öffnen: 

13.5.23 // 19:30 Uhr // Staatstheater Wiesbaden // Wartburg

Fünf Menschen laden das Publikum ein, sie anzuglotzen. Sie sind Ipeks. Und sie erzählen von den sichtbaren und unsichtbaren Grenzen, die den Ipeks ständig begegnen. Sie erzählen von fehlenden Geld für den richtigen Füller, der falschen Hautfarbe oder den körperlichen Einschränkungen. Sie schämen sich nicht. Mehr. Sie sind Ipeks. Und sie lieben ihr Aquarium, genauso wie das Meer. Sie kämpfen, sie sind müde. Sie sind da.

Mit Ipek Bayraktar, Vera Hannah Schmidtke, Sophie Pompe, Patric Neves Lindström, Johannes Christopher Maier
Inszenierung  Hannah Biedermann
Ausstattung  Mascha Mihoa Bischoff
Musik und Sound  Johannes Birlinger
Dramaturgie  Laura zur Nieden

 

ASSITEJ Preis 2023

ICH FREUE MICH RIESIG. DANKE DER JURY! DANKE ASSITEJ! Es ist mir eine besondere Ehre und Freude, denn er ist für mich eine der größten fachfrauischen und kollegialsten Wertschätzungen. Danke, dass ihr mich seht. Ich freue mich auf Berlin.

Die ASSITEJ e.V., das Netzwerk der Kinder- und Jugendtheater in Deutschland, vergibt seit 1991 alle zwei Jahre die undotierten ASSITEJ Preise. 

Der ASSITEJ Preis zeichnet Personen und/oder Organisationen aus, die in besonderer Weise für die Förderung und Wahrnehmung des Kinder- und Jugendtheaters eintreten. 2023 werden in dieser Kategorie geehrt: die Geheime Dramaturgische Gesellschaft (GDG), Hannah Biedermann und Thomas Lang. 

 

Doppelpack: Gleich zwei WESTWINDeinladungen!

Ich freue mich sehr gleich mit zwei meiner liebsten Inszenierungen zum diesjährigen WESTWIND – Theatertreffen für junges Publikum NRW eingeladen zu sein. WESTWIND gilt bundesweit als eines der renommiertesten Theaterfestivals für junges Publikum und zeigt die zehn herausragensten Stücke aus NRW.

Eingeladen sind:
Der Schnee von Gestern – von pulk fiktion – in meiner Regie – 12.6., 9.00 und 11.30 Uhr
dÄmonen – von Thuvis/vonder Mühll/Biedermann – auch in meiner Regie – 13.6., 10 und 15 Uhr

Herrlich traurig schöne Premiere: Der rote Baum

„Der rote Baum ist jedenfalls bemerkenswert kurzweilig für sein düsteren Stoff und auch ohne pädagogischen Zeigefinger lehrreich (…)Es tut gut, die Traurigkeit als einen Zustand zu erleben, der weder übergroße auftritt, noch mit „wird schon wieder, wird schon“ klein gemacht wird. Sondern der ganz normal ist, auch wenn es heisst, dass riesige Fische in den Himmel steigen oder Taucher sich in Flaschen verkriechen.“ Kreiszeitung, 23.3.23

„Dem Moks ist es mit „Der rote Baum“ gelungen, ein stiefmütterlich behandeltes Thema wie Trauer und Depression kindgerecht zu thematisieren, ohne dabei in Traurigkeit zu versinken. Bühnenbild, Musik, Regie und Ensemble schaffen innerhalb einer guten Stunde einen sicheren Raum, in dem diese Gefühle ernstgenommen werden, aber trotzdem genug Platz für Albernheiten bleibt, die zum Kichern und Lachen einladen.“ Weser Kurier, 6.3.23

Schöne Premiere mit „Der Schnee von Gestern“

Ich freue mich, dass unsere Uraufführung von „Der Schnee von Gestern“ so gut gelaufen ist. Danke für die schöne Besprechung. Wir freuen uns auf ganz viel Schnee im nächsten Jahr.

“ Wir sehen in keinem Moment Menschendarstellung auf der Bühne, aber in jedem Moment Menschen. Im entspannten Konversationston bringen sie präzise und sanft ironiefreudig unser aller Probleme auf den Punkt: Dass viele Menschen Veränderungen wollen, aber fast jeder andere.(…)Und dann kommt wieder ein witziges Bild oder ein melancholisch berührendes, aber doch saukomisches Lied. Und alles stimmt zusammen, versammelt und frei vorgetragen und dabei großartig absurd. “ Die Deutsche Bühne, Andreas Valentin, 16.12.22